Datum: Freitag, 05.06.15
Ort: QQ Tec
Uhrzeit: 19.30 Uhr

Matthias Bröde Matthias Bröde, harm/p
Volker Heinze, b
Roland Höppner, d
Norbert Scholly, guit.


Matthias Bröde  ist einer der interessantesten und eigenständigsten Deutschen Musiker. Er ist Gewinner des WDR Jazzpreises 2013 in der Kategorie Improvisation.

Besonders auf der Harmonika unterscheidet ihn seine beständige Suche nach neuen Klängen & seine grosse Spannweite an Musikstilen stark von anderen Spielern und so bringt er die Harmonika in die Musik des 21. Jahrhunderts. Eine grundlegende Idee für die Musik dieses Projektes  besteht in der Kommunikation zwischen drei gleichberechtigten Stimmen – Harmonika oder Piano, Bass, Gitarre und Schlagzeug.

Hierbei ist das Zuhören genauso wichtig oder sogar wichtiger ist als das Spielen; das bedeutet auch, weniger ist mehr – bei weniger gespielten Noten bleibt mehr Raum zum gegenseitigen Zuhören. Eine andere wichtige Sache sind die Themen der Stücke. SPEAK TRES liebt gute, charaktervolle Melodien, wenn sie authentisch sind. Daher gibt es zwei grundlegende Arten von Stücken: die einen könnte man im besten Sinne des Wortes als “Songs” bezeichnen, hierbei sind die Improvisationen relativ kurz. Bei den anderen Stücken gibt es nur kurze Themenfragmente oder Skizzen, von deren Grundstimmung oder Klangfarbe ausgehend die längeren Abschnitte auf improvisatorischer Basis entwickelt werden.

Bernd Hoffmann, Chef der WDR-Jazzredaktion, über die Verleihung des Jazzpreises an Matthias Bröde:
“…Bröde ist für mich eine richtige Entdeckung, auch wenn man ihn natürlich schon lange kennt. Ein Musiker der uns beim sog. Blindverkosten in der Jury begeistert hat, der auch so unterschiedliche Facetten im Improvisationsverhalten hat, sich einerseits viel stärker in den gängigen Jazzklischees darstellt und dann z.B. in der CD mit Claudio Puntin sein Instrument Harmonika in einer ganz anderen Sphäre zeigt…”

Reiner Kobe im Jazzpodium Juli 2013:
“…Auf der Mundharmonika ist Bröde, in diesem Jahr mit dem Jazzpreis des WDR ausgezeichnet, ein Meister…”.

www.matthiasbroede.com

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